Grenzgänger Thailand-Kambodscha

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#Kambodschia, #Ban Pakkad, #Visum

Nach 2 Wochen Strand, Meer, Chillen wird es Zeit für Neues. Kambodscha ist unser Ziel! Es stellt sich die Frage, welcher Grenzübergang ist am Besten zu überqueren und vor allem am unkompliziertesten! „Ban Ha Lek“ oder „Ban Pakkad“??Auf der Laderfläche eines Pritschenwagens müssen wir quer durch die Insel zum Pier in Koh Kood und per Boot zum Festland nach Trat. Unser privater Chauffeur erwartet uns und wir fahren ca. 2,5 Stunden Richtung „Ban Pakkad“. Die Spannung steigt und sichtlich auch die Nervosität, denn wir sind irgendwo im Niemandsland zwischen Thailand und Kambodscha. Visum haben wir auch noch Keines!! Keine Touristen weit und breit! Peter wird’s ziemlich mulmig, da er solche Grenzübergänge ganz besonders nicht mag! Korrupte Grenzbeamte, dubiose Abwicklungsmethoden, gleich mal 80 USD hinlegen für Visum inkl. Abwicklung! Unsere Reisepässe werden einbehalten und verschwinden für gefühlte 2 Stunden! Es ist Mittagszeit! Also warten…. Endlich kommen die Pässe zurück mit dem Visum für 4 Wochen Kambodscha. Die Typen um uns herum sind ziemlich lästig und wollen uns ständig verklickern, das es weit und breit kein Taxi gibt um nach Battambang zu kommen! Wir haben aber bereits vorsorglich einen Fahrer über unser Hotel in Battambang organisiert und wimmeln die vermeintlichen Helfer ab. Wir entschliessen uns zu Fuß und ohne jegliche „Hilfe“ die Grenze der beiden Länder zu überqueren. Ca 1 km bei brütender Hitze und ein wirklich mulmiges Gefühl. Der kambodschanische Grenzbeamte winkt uns durch… durchatmen!- Die Jungs pfeifen uns nochmal, wir sollten zur Police Station zurück! Wir lassen uns nicht blenden. Ein Schild mit „Anneppe“ ich bin den Taxi Fahrer ist der letzte Versuch mit uns ins Geschäft zu kommen! Wir kontaktieren unser Hotel und schildern die Situation und beschreiben unseren Standort! Unser Fahrer gabelt uns auf und wir sitzen erleichtert im richtigen Auto mit hoffentlich dem richtigen Fahrer. Nach weiteren 2 Stunden über´s platte Land erreichen wir Battambang inklusive Fahrerwechsel ohne Ansage, kommen wir mit Adrenalin gedrängten T-Shirts endlich an:-)


 

KKK is Kajak auf Koh Kood

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Heute stechen wir in See! Wir chartern ein Kajak und wollen vom Wasser aus die nächsten Buchten ansteuern! Ausserdem schadet etwas Bewegung nicht nach viel Rast der letzten Tage. Ahoi….Wer ist wohl der Kapitän?!

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Insel Tour Koh Kood

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Ein Paradies- Koh Kood in Thailand

Heute entschliessen wir uns die Insel mit dem Moped zu entdecken. Im Hotel leihen wir für 400 Baht (10 Euro) eine 125er Yamaha mit oder ohne Helm aus! Natürlich mit Helm! Hier fragt keiner wegen Führerschein, Versicherung,…. Achtung Linksverkehr!! Die Insel ist nur ca. 30km lang und 15km breit, daher recht überschaubar. Wir fahren nur kurz in die nächste traumhafte Bucht und entdecken einen riesigem weißen menschenleeren Sandstrand mit Palmen soweit das Auge reicht! Zur Abkühlung geht´s weiter zu einem der zwei Wasserfälle auf der Insel. Und schon sind wir auch drin..
Abseits der Touristenresorts leben die Einheimischen ärmlich in Hütten, zwischen Müll und viel Getier! Wir hupen die freilaufenden Hunde ständig von der Straße. Mopedfahren macht hier richtig Laune wie man sieht:-)

PS: Peters Kommentare beachten!!


 

Koh Kood is good!

Paradies… ohne Worte!!


 

Destination Koh Chang

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Inseltraum Koh Chang, Sonneruntergänge vom Feinsten

oder „Fluch der Karibik“
Heute starten wir für eine Woche auf die von Bangkok ca. 350 km entfernte Insel Koh Chang! Wir haben uns entschlossen den Bus zu nehmen! Geplante Reisedauer ca. 5-6 Stunden. Der Doppeldeckerbus voll besetzt mit Backpacker aus allen Herren Ländern und uns. Wir freuen uns auf auf Meer, Strand, Palmen und mehr…In der Pinkelpause inspiziert Peter den Zustand des Busses, vielmehr die Reifen…. omg absolut kein Profil mehr, Slickreifen und noch schlimmer, das Gewebe wölbt sich schon nach außen!! Hoffentlich geht das gut! Wir fahren trotzdem weiter und die „Crew“ startet den Film „Fluch der Karibik“! Ablenkungsmanöver?! Nach 10 Minuten stoppen wir an einer Tankstelle und parken rückwärts zwischen großen Reifenstapeln ein. Reifenwechsel ist angesagt, alle Gäste bitte sitzen bleiben, keine weiteren Infos, die Jungs sind einfach nur lässig, das ist hier wohl üblich! Nach einer Stunde sind 4 neue Reifen montiert und weitergeht`s….
Wir kommen nach ca. 8 Stunden heil auf der traumhaften Insel Koh Chang an.



 

Nepper, Schlepper, Bauernfängern

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„Der Palast ist heute leider bereits geschlossen“! Er kritzelte auf unseren Stadtplan Alternativen zur Besichtigung an! Wat Rachandan mit „White Buddha“ und den „Buddha of Happyness“ sowie ein „Export Center“ für Schmuckhändler weltweit, welches nur eine Woche Anfang des Jahres für Privatpersonen geöffnet hat. Also die Gelegentheit!?!? Der freundliche Herr pfiff einen TukTuk Fahrer von der gegenüberliegenden Straßenseite her und für 50 Baht!! (~ 1 Euro ) ging es auch schon los. Wir fuhren gefühlte 30 Minuten zu unserer 1. Station! Kloster mit dem „White Buddha“. Keine Touristen, echt angenehm. Unser Fahrer wartete draußen. Ein weiterer Besucher ca. 30-35 Jahre verwickelte uns in ein sehr nettes Gespräch. Letztendlich meinte er wir hätten heute echt Glück, da das Kloster nur 2x im Monat geöffnet hat und das 2. Glück wäre die Juvelier Messe “ Maneethai Exporter & Wholesaler“ ….die letzte Gelegenheit für dieses Jahr, die heute um 17:00 Uhr endet??!! Er erzählt, bei Bilfinger&Berger in Mannheim gearbeitet zu haben, erwähnt Städte wie Darmstadt, Regensburg, Idar-Oberstein und München, FCB und 1860, Unterhaching. Juvelier Geschäfte wie Christ, Wempe usw. kaufen bei Maneethai ein. ……Der kennt sich aus! Er spricht von gutem Werterhalt, besonders Saphire „Deep Blue“ mit 18 Karat Weißgold! Erwerb von maximum 3 Schmuckstücke pro Person ist möglich, staatlich überwacht, alles mit Zertifikat auch jederzeit bei den renomierten Juwelierläden in Deutschland mit 100% Gewinn zu veräußern. Man würde nicht reich werden aber füllt die Urlaubskasse wieder auf. Viele seiner deutschen Freunde praktizieren das seit Jahren“
Wir entschließen uns gleich zu „Maneethai Exporter“zu fahren und den „Buddha of Happyness“ anschließend anzuschauen! Die Zeit drängt!!! Die Tür öffnet sich, wir werden durch den kleinen Laden mit den Auslagen in den 1. Stock geführt. Der Chef in Begleitung einer weiblichen Angestellten, hinter uns schließt sich die Glastüre! Ich hab schon die ganze Zeit ein mulmiges Gefühl, aber wir sitzen erst mal und der Chef erklärt uns das besagte Schnäppchen. 195 % Tax (Zoll) Ersparnis!! Skeptisch fragen wir nach. Er bringt uns Ringe im Gegenwert von 1800-2500 Euro! Bestseller, der „Lady Di“ Ring für 2500Euro! Wir kennen uns mit solchen Investments Null aus! Übersteigt unser Budget um Welten! Peter lässt sich eine Lupe geben, um mit seinem geschulten Feinmechaniker Auge die Verarbeitung zu überprüfen! Der Typ ist schmierig, möchte uns gleich 2 Teile andrehen, die Mitarbeiterin poliert fleißig die vermeintlichen Edelsteine aus der eigenen Mine! Wir haben kein gutes Gefühl! Wir suggerieren ein tolles Stück in der Hand zu halten aber wir haben leider kein Geld für das Teil:-( Seine Kinnlage fällt sichtlich nach unten! Nur raus hier, unser Fahrer wartet geduldig draußen! Wir brechen die Sache hier ab und der Tuk Tuk Fahrer startet einen letzten Versuch uns zu einer Kleiderfabrik zu bringen! Wir lehnen dankend ab und der Kommentar des Fahrers „Fuck you“!!

Jetzt können wir wenigstens mitreden, wie organisierte Krimminaltät in Bangkok läuft!
Wir hatten nochmal Glück gehabt!


 

Klimaschutz a la´Bangkok

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Bangkok erstickt im Smog! Die Luft steht, keine PV Anlagen trotz 365 Tage Sonne, Ventilatoren, Klimaanlagen, Kühlschränke ( Energieeffizienz XYZ) riesige Digitalwerbeplattformen mit westlichen Brandings fast so groß wie Fussballfelder, Autosdie bei uns seit 25 Jahren nicht mehr über den TÜV kämen, stinkende Busse die schwarze Rauchwolken rausblasen und die Motoren niemals abstellen, damit die gestylte Lufthansa Crew nicht ins Schwitzen kommt, und die Millionen von Autos, Mopeds u. Tuk Tuks! Jede Fahrt mit dem offenen Mobil fühlt sich an nach einer mittelmäßigen CO Vergiftung! Mir brennen nach 15 minütiger Fahrt die Nasenflügel, ein klebriger Film legt sich auf die Haut, eine Mischung aus (Angst) Schweiß, Sonnenmilch, Moskitospray, Kohlenmonoxid… ein Irrsinn!


(Butter) Buddha Fahrt ins Nirvana!

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Tag 4: Heute geht’s gleich per TukTuk und Boot zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Bangkok.
Touristenströme schlängeln sich vorbei an Souvinierläden zu den unterschiedlichen Klöstern u. Tempeln.Wat Pho (Tempel): Schon beeindruckend, der vergoldete 46 m lange u. 15 m hohe liegende Statue symbolisiert Buddha bei seinem Eingang ins Nirvana. Die Fotosafari nimmt kein Ende. Ganz aktuell sind Handy-Selfies mit Stick. Es ist nicht einfach ein Foto ohne Touristen vor der Linse zu machen. Etwas ruhiger wirds dann innerhalb der wichtigsten Klosteranlage und ältesten Universität der Stadt. Wir lassen uns einfach treiben bis unser „Buddha Durst“ gestillt ist.
Nächster geplanter Stopp: Königspalast!

Aber es kam alles andere als geplant…….


 

Altstadt Bangkok

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TUK TUK DIE ERSTE

Tag 3: Heute gehts per Boot über den „Chao Phraya“ in die Altstadt und den Stadtteil der Backpackers. Links und rechts am Fluss wechseln sich Hotelburgen mit alten Fischerhäusern ab. Das Wasser lädt nicht unbedingt zum Baden ein! Kreuz und quer fahren die Boote aber irgendwie ist alles im Fluss! Wir landen direkt im Zentrum der Backpacker, lassen uns treiben und genießen die chillige Atmosphäre! Die „Rambotti Road“mit den unzähligen Essenständen und Restaurants macht unsere Entscheidung nicht leicht wo wir am Besten einkehren wollen. Wir lassen uns einfach an verschiedenen Orten nieder und beobachten das Treiben! Bangkok live.. 1000 mal besser als Fernsehen…. Tuk Tuk Fahrt die Zweite! Erschlagen fallen wir zufrieden ins Bett…

…denn Morgen wollen wir die Buddha Tour starten

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Bangkok -Eintauchen in die 8 MIO Metropole

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Skyline von Bangkok

Gestern noch den ersten Schnee in Bayern geschaufelt und heute haben wir 35 Grad! Wir bewegen uns noch etwas ferngesteuert mit leichtem Jetlag durch das Getümmel in Richtung „Lumphini Park“ unweit unseres Hotels und flüchten etwas vor dem Gewirr der Straßen und den vielen Menschen, Mopeds, TukTuks…
Wir möchten hoch hinaus! Daher suchen wir uns eines der höchsten Aussichtspunkte der Stadt aus. Wir lassen uns einfach mit Hotelgästen des Inter Continentals in den 38.Stock zur Poolbar katapultieren!

Wow, was für eine Aussicht über die Stadt! Bis zum Sonnenuntergang genießen wir bei einigen Bierchen die überwältigende Aussicht! Wir sind hin und weg!

Gleich um die Ecke „Central World“ ein 7 stöckiges Einkaufszentrum mit allen namhaften Labels. Erschlägt uns eher, daher sind wir schnell wieder draußen.

Wir entscheiden uns zu unserer ersten Tuk Tuk Fahrt zurück in unser Hotel.

So ein Spaß!


 

Anreise

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Tag 1:

Nach 16 Stunden Flug sind wir erschöpft aber glücklich in Bangkok angekommen. Wir nehmen gleich die öffentliche Flughafen Linie und die MRT Bahn in die Stadt. Alles läuft nach dem gleichen Prinzip wie in jeder anderen Großstadt.Hier kann niemand in die Gleise stürzen, da die Bahnsteige komplett verglast sind und erst öffnen wenn der Zug eingefahren ist! Alle sehr sauber, geordnet und diszipliniert! Wir ziehen unser Gepäck ca. 3 Kilometer durch die sehr belebte „Silom Road“ vorbei an hunderten von Garküchen auf der Straße, Verkaufsständen, Läden, extrem viel Verkehr…

…bin ich froh einen Rollkoffer mit nur 12,5 KG Gepäck dabei zu haben! Hausnummer 533 ist unser Ziel…

…jetzt sind wir in Bangkok angekommen!!!

…freuen uns schon auf morgen…